Warum scheitert der Vertrieb bei der Neukundengewinnung?

Dirk Krause - IT-Vertrieb Neukundengewinnung strukturiert aufbauen

Die ehrliche Antwort auf eine Frage, die kaum jemand stellt

Die meisten Unternehmen haben kein Produkt-Problem. Kein Qualitätsproblem. Und auch kein Preisproblem.

Sie haben ein Strukturproblem.

Neukundengewinnung scheitert im IT-Vertrieb fast immer an denselben Stellen. Nicht weil das Team zu wenig Einsatz bringt, sondern weil niemand je definiert hat wie Neukundengewinnung in diesem Unternehmen konkret funktionieren soll.

Die häufigsten Ursachen wenn Vertrieb bei Neukunden nicht funktioniert

 

1. Vertrieb läuft über Empfehlungen und nichts sonst

Empfehlungen sind gut. Empfehlungen als einzige Quelle für neue Kunden sind gefährlich. Wer ausschließlich auf Empfehlungen wartet, hat keine planbare Pipeline. Er hat Glück oder Pech.

Das Problem: In guten Zeiten fällt das nicht auf. Die Auftragsbücher sind voll, das Tagesgeschäft läuft. Erst wenn ein großer Kunde wegbricht oder der Markt sich verändert, zeigt sich wie fragil dieses Modell ist.

 

2. Kein definierter Vertriebsprozess

Wie läuft Neukundengewinnung in Ihrem Unternehmen heute konkret ab? Wenn die Antwort darauf im Kopf des Geschäftsführers oder eines einzelnen Vertrieblers steckt — nirgendwo sonst — dann haben Sie keinen Prozess. Sie haben eine Gewohnheit.

Gewohnheiten skalieren nicht. Prozesse schon.

Ein funktionierender Vertriebsprozess definiert: Wer spricht wen an, mit welcher Botschaft, über welchen Kanal, in welchem Rhythmus und was passiert nach dem ersten Gespräch.

 

3. Keine klare Zielkundendefinition

Dienstleister sprechen oft jeden an der grundsätzlich passen könnte. Das klingt nach maximaler Reichweite — ist aber das Gegenteil. Wer alle ansprechen will, spricht niemanden wirklich an.

Eine klare Zielkundendefinition beantwortet drei Fragen: Welche Unternehmen haben das Problem das wir lösen? Wer entscheidet dort über einen Kauf? Und welcher Schmerz treibt diese Person gerade um?

 

4. Vertrieb hängt an einer einzigen Person

In vielen Unternehmen läuft Vertrieb über den Geschäftsführer. Persönlich. Über Netzwerk. Über Beziehungen die sich über Jahre aufgebaut haben. Das funktioniert bis zu einer bestimmten Größe. Dann wird es zur Wachstumsbremse. Denn der Geschäftsführer hat nur begrenzte Zeit und jede Stunde im Vertrieb fehlt im operativen Geschäft.

Vertrieb der an einer Person hängt ist kein Vertrieb. Es ist persönlicher Verkauf. Der Unterschied ist entscheidend.

 

5. Kaltakquise wird vermieden statt strukturiert

Kaltakquise hat einen schlechten Ruf. Oft zu Recht, weil sie schlecht gemacht wird. Unvorbereitet, ohne klare Botschaft, ohne Verständnis für den Gesprächspartner.

Strukturierte Kaltakquise funktioniert anders. Sie beginnt nicht mit dem Angebot, sondern mit einer klaren Hypothese über das Problem des Gegenübers. Wer das versteht, kann in einem ersten Gespräch Relevanz erzeugen, ohne zu pitchen.

 

Was erfolgreiche Unternehmen anders machen

 

Es gibt drei Unterschiede zwischen Unternehmen die planbar wachsen und solchen die auf Empfehlungen warten:

  • Erstens dokumentieren sie ihren Vertriebsprozess. Nicht im Kopf, sondern schriftlich, nachvollziehbar, übertragbar.
  • Zweitens definieren sie ihren Zielkunden so konkret, dass jeder im Unternehmen sofort erkennt ob ein Interessent passt oder nicht.
  • Drittens bauen sie Vertrieb als System auf, unabhängig von einzelnen Personen.

Das ist kein Hexenwerk. Es erfordert keine großen Investitionen. Es erfordert Klarheit und die Bereitschaft alte Gewohnheiten zu hinterfragen.

 

Woran erkennen Sie dass Ihr Vertrieb strukturell falsch aufgestellt ist?

 

Folgende Anzeichen sprechen dafür:

  • Ihre Pipeline ist nicht planbar. Sie wissen nie genau was in drei Monaten kommt.
  • Neukundengewinnung passiert wenn Zeit ist und nicht systematisch.
  • Vertriebsergebnisse hängen stark davon ab wer gerade aktiv ist.
  • Sie könnten nicht beschreiben wie ein neuer Mitarbeiter bei Ihnen Vertrieb machen würde.
  • Sie haben das Gefühl dass im Vertrieb Potenzial liegt, wissen aber nicht genau wo.

Wenn Sie zwei oder mehr dieser Punkte wiedererkennen, liegt das Problem nicht an Ihrem Team. Es liegt an fehlender Struktur.

 

Der erste Schritt zur Veränderung

 

Bevor Maßnahmen sinnvoll sind, braucht es Klarheit. Darüber wo genau Umsatz liegen bleibt und was als erstes angefasst werden sollte.

Genau das ist die Aufgabe des Vertriebschecks. In fünf Werktagen analysieren wir gemeinsam Ihren Vertriebsprozess, Ihre Pipeline und Ihre Bestandskundenentwicklung. Das Ergebnis ist ein schriftliches Dokument mit drei priorisierten Maßnahmen die Sie sofort umsetzen können.
Kein 90-Tage-Plan. Kein theoretisches Konzept. Nur das was konkret etwas verändert.

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